Eine der besten Safari-Destinationen der Welt.
Wenn wir heute durch unsere alten Fotos von Kenia blättern, bekommen wir sofort wieder Fernweh. Die Kombination aus spektakulären Tierbeobachtungen in der weiten Savanne, palmengesäumten Traumstränden am Indischen Ozean und der herzlichen Gastfreundschaft vor Ort macht dieses Land zu einer der vielseitigsten Destinationen Ostafrikas.
Wir waren 2018 dort – damals noch zu zweit als Paar. Aus unserer heutigen Sicht als Eltern schauen wir mit einem ganz neuen Blick auf diese Reise zurück: Ist Kenia ein Ziel für den Familienurlaub?
Unsere ehrliche Einschätzung als Eltern: Ja, absolut – aber mit dem richtigen Alter der Kinder.
Aufgrund der Malariagefahr in vielen Regionen würden wir eine solche Reise persönlich erst mit etwas älteren Kindern empfehlen. Wenn die Kids aber alt genug sind, bietet Kenia neben Destinationen wie Südafrika und dem Nachbarland Tansania die vielleicht beste Kombination aus echtem Abenteuer und Entspannung: morgens Elefanten und Löwen auf Safari beobachten und nachmittags am schneeweißen Strand im Ozean schwimmen.
Hier findet ihr unsere persönlichen Reiseberichte von damals sowie weiter unten einen kompakten Reise-Guide mit allen wichtigen Informationen zur Planung.

Vom Indischen Ozean zum Kilimandjaro
Im ersten Teil gibt es Infos zu den einzelnen Stopps unserer Tour. Wir verraten euch, wo wir gebucht und was wir bezahlt haben.

Im Land der Massai: Amboseli Nationalpark
Spektakulär erhebt sich das Kilimandjaro-Massiv hinter den Savannen des Amboseli-Nationalparks.
Land & Leute im Überblick
Kenia liegt direkt am Äquator an der Ostküste Afrikas. Die Hauptstadt Nairobi gilt als modernes Drehkreuz der Region, während Swahili und Englisch die beiden offiziellen Amtssprachen sind. Die Einheimischen begegnen Reisenden meist mit unfassbar großer Herzlichkeit und der typischen Gastfreundschaft sowie der Lebensphilosophie „Hakuna Matata“ (Keine Sorge) sowie dem Gruß „Karibu“ (Willkommen).
Beste Reisezeit: Die Trockenzeiten von Juli bis Oktober (ideal für die Große Tierwanderung) sowie von Dezember bis März (perfekt für Safari und Strandurlaub) bieten beste Bedingungen.
Währung: Kenia-Schilling (KES). In Hotels und Safarilodges wird Bargeld in US-Dollar sowie Kreditkarte akzeptiert.
Einreise & Visum
Kenia hat das klassische Visum abgeschafft und durch eine elektronische Reisegenehmigung ersetzt. Alle ausländischen Reisenden müssen vorab online eine Electronic Travel Authorization (eTA) über das offizielle Portal (etakenya.go.ke) beantragen. Der Antrag sollte mindestens 72 Stunden vor Abreise gestellt werden und kostet ca. 30–35 USD. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.
Sicherheit & Gesundheit (Stand: Sept. 2026)
Kenia ist touristisch hervorragend erschlossen, erfordert aber wie viele Fernreiseziele vorausschauendes Verhalten. In Großstädten wie Nairobi oder Mombasa sollten Wertsachen nicht offen getragen werden. Auf Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollte verzichtet werden. Wir würden dort aufgrund des verrückten Verkehrs nicht selbst fahren – auch wenn viele Afrika-Erfahrene das regelmäßig tun. Das Auswärtige Amt rät von Fahrten in entlegene Grenzgebiete (insbesondere nahe Somalia) ab. Organisierte Safaris in den großen Nationalparks gelten als sehr sicher.
Überprüfe den Routine-Impfschutz. Eine Gelbfieber-Impfung ist Pflicht, wenn du aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreist. In vielen Teilen des Landes (besonders an der Küste und im Tiefland) besteht ein Malariarisiko. Wir sind keine Mediziner und können daher auch keine Beratung in dieser Hinsicht anbieten. Aber wir haben Malarone als Prophylaxe eingenommen und konsequent auf Mückenschutz (DEET, lange Kleidung) gesetzt. Trotz unseres Aufenthalts in der „kleinen Regenzeit“ im November haben wir jedoch kaum eine Mücke gesehen – aber das muss natürlich nicht immer so sein. Wichtig auch: Kein Leitungswasser trinken; greift stets auf abgefülltes oder gefiltertes Wasser zurück.
Touristische Higlights
Ein Trip nach Kenia lässt sich ideal zweiteilen: Erst einige Tage im Geländewagen durch die Savanne, anschließend Entspannung an den Palmenstränden des Indischen Ozeans. So haben wir es auch gemacht und drei Nationalparks mit Diani Beach kombiniert.
| Highlight | Besondere Attraktion |
| Masai Mara | Legendäres Schutzgebiet für die Big Five (Löwe, Leopard, Elefant, Büffel, Nashorn) und die jährliche Great Migration von Millionen Gnus und Zebras. |
| Amboseli Nationalpark | Bekannt für gigantische Elefantenherden vor der Kulisse des schneebedeckten Mount Kilimandscharo. |
| Diani Beach | Puderzuckerweißer Sandstrand südlich von Mombasa – ideal zum Entspannen, Tauchen und Kitesurfen. |
| Lake Naivasha & Hell’s Gate | Bootstouren zwischen Flusspferden und Fahrrad-Safaris durch eindrucksvolle Canyons. |
| Mount Kenya | Afrikas zweithöchster Berg lockt Trekking-Begeisterte mit alpinem Flair mitten am Äquator. |






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